ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

Werbeblock für Mahnwache am Montag in Lingen!

1.00 Uhr – Ob der 10. Castor-Transport aus Jülich heute Nacht starten wird, wie gravierend der technische Defekt an dem LKW oder Tieflader ist, das ist aktuell unklar.

Klar ist allerdings, dass künftig im niedersächsischen Lingen Brennstäbe für russische Reaktortypen gebaut werden dürfen. Niedersachsens Umweltministerium hat gestern (22.7.) die Zusammenarbeit genehmigt – zwar unter „strengen Auflagen“ und weisungsgebunden gegenüber Berlin, Umweltminister Meyer selbst nennt die „Entscheidung grundfalsch“. Auch das Bundesumweltministerium sieht diese „Kooperation mit einem russischen Staatskonzern vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieg in der Ukraine kritisch“. Trotzdem darf der russische Staatskonzern Rosatom ein Joint Venture mit dem Betreiber in Lingen eingehen – um dort künftig auch Brennstäbe für russische Reaktortypen zu fertigen, wofür die Brennelementefabrik erweitert werden soll.

Das ruft natürlich Anti-Atom-Proteste auf die Straße: Am kommenden Montag soll dagegen demonstriert werden. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor Framatome in Lingen.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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