ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
Kommende Woche nächster Atommüll-Transport – künftig engere Taktung?
Nach WDR-Informationen werden ab kommender Woche wieder Großeinsätze für Castortransporte starten. Künftig sollen zudem die Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus in einer engeren Taktung rollen.
Auch wenn es technisch möglich wäre und im Vorfeld angekündigt wurde, sollen wohl weiterhin keine Konvois mit mehreren Castorbehältern zusammengefasst werden. Allerdings könnten zwischen mehreren Fahrten nur sehr kurze Abstände liegen: Wohl nur ein oder wenige Tage.
Seit März sind vier von 152 Behälter vom Zwischenlager Jülich nach Ahaus gebracht worden. Die Genehmigung für die vielen Fahrten über die Autobahnen in Nordrhein-Westfalen gilt bis August 2027. Dass dieser Zeitplan nicht einzuhalten ist, darauf reagiert nun das Transportunternehmen Orano. Laut Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) ist eine Verlängerung beantragt worden.
Protestaktion morgen in Ahaus
Am Samstag den 4. Juli ist in Ahaus ein Infostand (ab 11 Uhr) und eine Kundgebung um 13 Uhr geplant: Treffpunkt ist das Rathaus.
Newsletter
SPENDENKONTO
Sued-Westdeutsche
Anti-Atom-Initiativen
IBAN: DE 54 4306 0967 6020 2675 01
BIC: GENODEM1GLS
Kto: 602 026 750 1 | BLZ: 430 609 67
GLS Gemeinschaftsbank Bochum
Stichwort: "CastorStoppen"
