ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Atommüll-Rücktransport nach Philippsburg genehmigt

Hochradioaktiver Abfall aus Frankreich soll noch in diesem Jahr ins Zwischenlanger in Philippsburg gebracht werden. Das zuständige Bundesamt hat den Transport am heutigen Freitag genehmigt. Vier Behälter mit hochradioaktivem Abfall sollen noch in diesem Jahr von Frankreich ins Zwischenlager auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Philippsburg (Landkreis Karlsruhe) gebracht werden.

„Genehmigt ist der Transport der hochradioaktiven Abfälle auf der Schiene in maximal vier Transport- und Lagerbehältern bis einschließlich dem 31. Dezember 2024.“ (BASE)

Durch die Erteilung der Genehmigung könne das Unternehmen jetzt mit der konkreteren Planung und der Klärung mit den weiteren Beteiligten beginnen. Der Transport stehe nicht unmittelbar bevor, heißt es in der Mitteilung weiter. Aber es sei beabsichtigt, ihn möglichst noch vor Jahresende durchzuführen. Die genaue Transportstrecke und der Termin würden vorab nicht bekanntgegeben.

(Text in Auszügen von tagesschau.de)

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