ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen hochradioaktiver Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

„Das ist alles unzureichend“

Greenpeace hat sich heute zu dem erwarteten Castortransport geäußert: „Das ist alles unzureichend“, sagt Greenpeace-Nuklearexperte Heinz Smital. Zum Transport sagte er: „Es gibt die Problematik eines ungenügenden Schutzes vor Terrorangriffen“, „Alleine die Bewachung von Tausenden Beamten zeigt doch, welche brisante Fracht das ist“. Und so etwas dann auch noch in der Corona-Pandemie zu machen, sei „nicht schlüssig“. Bundesinnenminister Horst Seehofer „verbrennt hier gerade seine eigenen Polizisten.“ Zudem sei das Reparaturkonzept im Zwischenlager im südhessischen Biblis mangelhaft. Einfach zu sagen, bei Undichtigkeiten könne etwas darüber geschweißt werden, sei Pfusch, so Smital.

Auch der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), Olaf Bandt kritisierte das Vorgehen: „Trotz der sich zuspitzenden Corona-Situation den gefährlichen hoch radioaktiven Atommüll in das unsichere Zwischenlager in Biblis transportieren zu lassen, ist eine fahrlässige und unverantwortliche Gefährdung von Menschenleben.“

Pressekontakt

Kerstin Rudek
Tel. 015902154831

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