ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Aufbewahrungsgenehmigung erteilt

Heute hat das „Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung“ (bis vor Kurzem BfE, jetzt BASE) den Antrag auf Aufbewahrung der sechs CASTOR-Behälter aus Sellafield im Zwischenlager Biblis genehmigt.

Das BASE argumentiert in seiner Presseerklärung damit, dass die maximale Zahl der für Biblis genehmigten Behälter noch nicht ausgeschöpft sei und bescheinigt der Antrag stellenden Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), dass die atomrechtlichen Anforderungen erfüllt seien. Jetzt fehlt noch die Transportgenehmigung!

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