#castor2025-TICKER

Ticker zum Protest gegen den Atommüll-Transport von der WAA Sellafield ins Zwischenlager Isar.

Mahnwachen:

Landshut am Bahnhof, heute ab 14 Uhr

Wicklesgreuth: heute um 17:45 Uhr

Weiden Oberpfalz: heute ab 14 Uhr, vor dem Bahnhof

Vorbereitungen für das Auslaufen der Grebe?

2. April 2025

Gegen 14.00 Uhr: Am Midgard-Hafen werden offenbar die Vorbereitungen für das Auslaufen der Pacific Grebe getroffen. Kleinere Schlauchboote der Wasserschutzpolizei (WSP) sind ausgetauscht worden gegen größere RHIBs (Bremen 10 und 20) und das Schiff „Visura“. Alle drei haben neben dem WSP-Schiff „WSP4“ angelegt.

Mahnwache in Regensburg

2. April 2025

Greenpeace Regensburg lädt heute von 18.00 bis 19.00 Uhr zu einer Mahnwache voraussichtlich am Hauptbahnhof Regensburg ein.

„Es kann nicht sein das bis zum 1.4.2025 in Bayern ganze 3 Windräder errichtet wurden ( Quelle: Greenpeace Bayern) und die Debatte zur Belebung der Atomkraft wieder anfängt“, so Frank Gesche, Greenpeace Gruppe Regensburg.

11.30 Uhr – Verladung vorletzter Castor

2. April 2025

Seit 11.30 Uhr gibt es wieder Kranbewegungen, es ist davon auszugehen, dass nun die Verladung des vorletzten Atommüll-Behälters stattfindet.

Foto von 13.00 Uhr:

10.15 Uhr – das Verladen geht weiter

2. April 2025

Seit 10.15 Uhr sind die Arbeiten rund um den Atommülltransport im Nordenhamer Midgardhafen wieder aufgenommen worden. Gegen 10.45 Uhr wird der Behälter No. 5 aus der Pacific Grebe gehoben, um ihn auf den bereitstehenden Schienenwaggon zu verladen.

Es fehlt dann noch Behälter No. 6 und No. 7.

Im Anschluss (oder zeitlich parallel) zur Verladung finden Strahlenmessungen an den Behältern statt. Zudem muss der Zug rangiert und zusammengestellt werden. Mit der Abfahrt aus Nordenham rechnen wir heute Abend gegen 21.00 Uhr.

Midgard-Hafen

2. April 2025

9.00 Uhr – ein Schlauchboot der WSP schippert auf der Weser. An der Pacific Grebe ist bisher alles ruhig, es sind keine Kranbewegungen sichtbar.

Pressekontakt

Kerstin Rudek
Tel. 015902154831

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Die Strecke durch Deutschland

HINTERGRUND

Statt nach Gorleben: Erster Castor-Transport nach Bayern steht bevor

Am 1. März hat der Genehmigungszeitraum für die ersten Castor-Transporte nach Bayern überhaupt begonnen. Bis Ende des Jahres müssen sieben Behälter mit hochradioaktivem Atommüll nach Niederbayern gebracht werden. Ziel dieser Transporte war ursprünglich Gorleben, bis sich im Rahmen des Atomausstiegs auf eine Umverteilung auf die Zwischenlagerhallen an den deutschen AKW geeinigt werden konnte.

Die Zwischenlagerhallen, in denen die Behälter dann geparkt werden, sind das nächste Sicherheitsproblem. Einst für 40 Jahre Betrieb gebaut und genehmigt endet dieser Zeitraum in Gorleben schon 2034. Die staatliche Betreiberbehörde BGZ will eine Verlängerung beantragen, möglicherweise geht es um Zeiträume bis 2140. Schon ganz am Anfang dieses Verfahrens sind „viele Fragen offen“, heißt es von der BI Lüchow-Dannenberg. Es werde deutlich, dass das Gefahrenpotential systematisch kleingeredet, neue Bedrohungslagen ignoriert und Transparenz sowie Öffentlichkeitsbeteiligung vernachlässigt werden.

mehr erfahren: Zwischenlager werden Jahrhundert-Lager.
Der hochradioaktive Atommüll in Deutschland muss deutlich länger zwischenlagern als ursprünglich geplant. Heimlich, still und leise werden aus Zwischenlagern Jahrhundertlager – obwohl Sicherheitsfragen ungeklärt sind.

Auch nach dem Abschalten der letzten deutschen AKW ist das Thema Atommüll noch lange nicht vom Tisch. Aber immerhin: Seit dem 15. April 2023 wächst der Atommüll-Berg aus dem Betrieb der deutschen Meiler nicht weiter (abgesehen von den Rückbau-Abfällen ...).

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