ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Lies soll „seine Hausaufgaben machen“
13:15 Uhr – In einer Presseerklärung fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) den niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies auf, „seine Hausaufgaben zu machen“, statt die Atomkraftgegner*innen, die sich mit guten Argumenten gegen den Atommülltourismus zur Wehr setzen, zu diskreditieren:
„Gerade in Niedersachsen, das von der Endlagersuche stark betroffen ist, wird immer noch Atommüll produziert: in den AKW Grohnde und Lingen, aber auch in der Brennelementefabrik Lingen, deren Betrieb vom Atomausstieg ausgenommen wurde“, hält ihm BI-Sprecher Wolfgang Ehmke vor.
Der SPD-Politiker könne froh sein, dass Menschen gegen die Nutzung der Atomkraft und gegen die Verschieberei des Atommülls demonstrieren, um dem ein Ende zu setzen.
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Stichwort: "CastorStoppen"