ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
BUND: Die Zukunft ist und bleibt erneuerbar!
Aktuell rollt wieder ein gefährlicher Castor-Transport durch Deutschland, darauf weist heute der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland auf facebook hin:
- Giftiger Atommüll aus der Wiederaufarbeitung in England wird zum bayrischen Zwischenlager am AKW Isar gebracht.
- Für den strahlenden Abfall gibt es bisher keine Lösung – die „Endlagersuche“ wird noch Jahrzehnte andauern. Die Zwischenlager sind schon jetzt unsicher und nicht für so lange Zeiträume ausgelegt.
- Es braucht daher dringend ein neues, sicherheitsgerichtetes Zwischenlager-Konzept, das mit Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet wird. Der Castortransport zeigt unter dem Brennglas den Irrweg Atomkraft.
- Schon deshalb ist die aktuelle Debatte in den Koalitionsverhandlungen um einen möglichen Wiedereinstieg und AKW-Rückbaustopp unsinnig. Die Zukunft ist und bleibt erneuerbar!
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Stichwort: "CastorStoppen"