ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Nebenan: Tausende Kubikmeter Öl – ein zusätzliches Risiko
Beim letzten durchgeführten CASTOR-Transport von Sellafield nach Nordenham im Oktober/November 2020 hat der abfahrbereite CASTOR-Zug stundenlang neben vier Öltanks mit einem Fassungsvolumen von je 5.000 Kubikmeter gestanden. Als wäre der Atommüll nicht schon gefährlich genug: die Öltanks, in denen sich auch hochexplosive Gase befinden, stellen in direkter Nachbarschaft zu den Castorbehältern ein zusätzliches, vermeidbares Risiko dar!
(Im Bild: die Ausfahrt Midgard-Hafen / Eisenbahngleis)

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Stichwort: "CastorStoppen"