ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Strahlung die aus dem Castor kommt
Bei dem diesjährigen Transport kommen erneut die Castorbehälter HAW 28M zum Einsatz. Trotz massiver Abschirmung entweicht den sechs Behältern Radioaktivität. In Sellafield wurden bereits Messungen an den sechs Behältern gemacht. Laut der GNS würden die höchsten Werte in 2 Metern Abstand zur Fahrzeugaußenfläche bei 26 µSv/h liegen, der Mittelwert der Dosisleistung aller Behälter bei ca. 21 µSv/h. Das sei „weniger als ein Viertel des höchstens erlaubten Wertes“ von 100 µSv/h (gesetzlicher Grenzwert – lest dazu diesen Beitrag: Grenzwerte sind das Problem!).
Risiko Strahlung
Dr. Wolfgang Meiners, Chemiker aus Butjadingen, hat uns eine spontane Stellungnahme u.a. zur Neutronenstrahlung, die aus den #Atommüllbehältern kommt, gegeben.
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Stichwort: "CastorStoppen"