ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Anzeige gegen Schiffseigner der GREBE
Im Rahmen des Koorperationsgespräches für die kommenden Protest-Aktionen mit Vertreter*innen der Stadt Nordenham als auch der Polizei zeigte Bernd Ebeling, Umweltexperte für Wasser, Strahlenschutz und Umweltrecht und Anti-Atom-Aktivist aus dem Wendland, einen weiteren Missstand an: Er fordert den Eigner des Atommüll-Frachters Pac. GREBE, die Pacific Nuclear Transport Limited (PNTL) mit Sitz in England auf, die AIS-Positionserkennung der GREBE wieder einzuschalten. So sehe es das internationale Seerecht vor.
Die GREBE hat ihr Signal noch vor der Abfahrt aus Barrow-in-Furness am Dienstag Abend abgeschaltet und ist damit vom öffentlichen Radar verschwunden.
Das Automatic Identification System (AIS) ist ein am 6. Dezember 2000 von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) als verbindlicher Standard angenommenes Instrument, das vor allem der Kollisionsverhütung zwischen Schiffen. Seit dem 31. Dezember 2004 sind im Seeverkehr alle Berufsschiffe über 300 Bruttoregistertonnen in internationaler Fahrt und seit dem 1. Juli 2008 auch solche über 500 Bruttoregistertonnen in nationaler Fahrt verpflichtet, eine AIS-Anlage zu betreiben. Nicht unter diese Regelungen fallen Kriegsschiffe.
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Stichwort: "CastorStoppen"