ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Cuxhaven? Auch DPolG fordert, Castor zu verschieben
Nach der Gewerkschaft der Polizei fordert auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) den für Ende Oktober geplanten Nukleartransport durch Deutschland zu verschieben.
„Wir werden künftig personell nicht mehr in der Lage sein, mehrere zeitgleich verlaufende Großeinsätze bewältigen zu können. Einen Nukleartransport von Cuxhaven nach Biblis zu begleiten und zeitgleich verschärfte Kontrollmaßnahmen an den Landgrenzen zur Eindämmung der Pandemie durchzuführen, wird nicht funktionieren“, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt.
–> wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um einen Versprecher handelt, dass Wendt von Cuxhaven als Ankunftsort des Schiffes aus Sellafield nennt. In Nordenham hat nämlich die Kalthantierung der Castorbehälter stattgefunden, der offizielle, behördlich angeordnete und für die Genehmigung nötige Probelauf. Die Bedingungen können nicht einfach in einen anderen Hafen verschoben werden.
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Stichwort: "CastorStoppen"