ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Leck im AKW Biblis

Auch ein seit Jahren abgeschaltetes Atomkraftwerk ist weiterhin ein Störfall-Risiko: Im Block B der beiden Biblis-Meiler wurde heute von der hessischen Atomaufsicht eine Leckage im nuklearen Bereich gemeldet.

Defekt war laut Betreiber RWE eine Schlauchverbindung an einer Pumpe, die sich im unteren Teil des Reaktorgebäudes befindet. Hier werden anfallende Abwässer gesammelt und in das Nukleare Abwassersystem transportiert, wo sie gesammelt und aufbereitet werden. Die Leckage an der Pumpe „wurde durch den Einbau eines neuen Schlauchs sicher abgedichtet“, heißt es von RWE.

Das Zwischenlager am AKW Biblis ist Empfänger der Atommüll-Fuhre aus der Plutoniumfabrik Sellafield, die mit großer Wahrscheinlichkeit Ende März/Anfang April angeliefert werden soll.

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