ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Presseerklärung Bündnis CASTOR-stoppen: Anti-Atom-Gruppen protestieren gegen erneute CASTOR-Transporte
Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder neue CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken La Hague (F) und Sellafield (GB) rollen. Nun nicht mehr nach Gorleben, sondern an die vier Zwischenlagerstandorte Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf. CASTOR-Zwischenlager werden zu ungeeigneten Langzeitlagern. Atommüll soll wieder sinnlos von einem Ort zum anderen verschoben werden.
Das Bündnis ruft deshalb am Sonntag, dem 02.02.2020 zu einem Protest-Aktionstag auf.
Gegen die anstehenden CASTOR-Transporte hat sich ein bundesweites Protestbündnis CASTOR- stoppen gegründet. Dieses gemeinsame Bündnis aus der Anti-AKW-Bewegung und Klimagruppen steht unter dem Motto „Atomausstieg und Energiewende: es ist noch lange nicht vorbei!“.
(…)
Kontaktpersonen für die Presse vom Bündnis CASTOR-stoppen zum Aktionstag sind:
Silke Westphal T. 0160 – 99 50 50 28
Herbert Würth T 0162 – 57 64 425
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Stichwort: "CastorStoppen"