ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Atommülltransport nach Biblis: Seehofer will erneute Absage wegen Corona prüfen

Laut Victor Perli, Mitglied des Bundestags für DIE LINKE, hat Innenminister Seehofer zugesagt, die erneute Absage des Castor-Transports wegen der steigenden Corona-Zahlen zu prüfen. Die Durchführung wäre ein unverantwortliches Risiko für Arbeiter, Demonstrierende und rund 6.000 Polizisten, so Perli auf twitter.

In einer Pressemitteilung fordert DIE LINKE die Absage des vom 26.10. bis 04.11. geplanten CASTOR-Transports mit hochradioaktiven Brennelementen aus Sellafield durch Niedersachsen nach Biblis. „Hier droht zusätzlich zum radioaktiven Risiko ein Super-Spreader-Event. Der Landkreis Wesermarsch, in dem das CASTOR-Schiff ankommen soll, ist bereits ein Corona-Risikogebiet mit amtlichem Beherbergungsverbot“, so Perli. „Es ist mit keinem vernünftigen Argument zu rechtfertigen, so einen gefährlichen Transport von 6.000 Polizisten begleitet durch das Land rollen zu lassen. Das ist auch den Bürgern und Kleinunternehmen nicht zu vermitteln, die sich jetzt auf neue Corona-bedingte Einschränkungen einstellen sollen.“

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Stichwort: "CastorStoppen"

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