ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
1.15 Uhr – 15ter Castorbehälter erreicht Ahaus
Heute Abend wurde der 15te von 152 Atommüllbehältern aus dem Zwischenlager Jülich in das Zwischenlager Ahaus überführt. 137 Behälter warten noch im 170km entfernten Forschungszentrum. Die Verschiebung des Mülls von einer in eine andere unsichere Lagerhalle ist kein Beitrag zu einer möglichst sicheren Atommüll-„Entsorgung“! Das Problem wird nur verschoben, denn in Ahaus kann der Müll langfristig nicht bleiben.
Der 16te Castor soll bereits am Mittwoch Abend (9.9.) rollen. Ab 20.00 Uhr ist erneut eine Protestmahnwache in Jülich angekündigt: vor dem Forschungszentrum und in Jülich-Königshäuschen (Aachener Landstr 25), direkt vor der Autobahn.
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Stichwort: "CastorStoppen"
