ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
Keine Hubschrauberbegleitung des Atommülltransports
Der Polizeihubschrauber HUMMEL 4 hat im Vorfeld des 15ten Castortransports die Strecke von Ahaus kommend abgeflogen. Unmittelbar vor dem Start des gefährlichen Atommülltransports in Jülich um kurz nach 22 Uhr flog der Helikopter Richtung Flughafen Düsseldorf davon – vermutlich zum Auftanken. Damit befindet sich beim nun rollenden Castor offenbar keine Luftüberwachung mehr.
Die Verantwortlichen hatten bei einem vorherigen Transport auch auf Helikopter verzichtet. Nach einer heftigen Kritik von Atomkraftgegner:innen mit Verweis auf mangelhafte Sicherheit gab man damals dem schlechten Wetter die Schuld, dass kein Helikopter fliegen konnte.
Aktuell (22.45 Uhr) befindet sich der Konvoi auf der A44, in Fahrtrichtung Jüchen / Kreuz Holz.
23.00 Uhr – Der Transport ist im Kreuz Holz abgebogen auf die A46 in Richtung Neuss.
23.15 Uhr – Transport in Höhe Kreuz Kaarst auf der A57.
23.25 Uhr – ab Krefeld wird der Transport wieder von einem Hubschrauber „EDL1“ begleitet.
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Stichwort: "CastorStoppen"