ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

Wie geht es weiter in Lingen?

Das Uranschiff „Mikhail Dudin“ hatte es gestern nach dem Abladen nicht mehr eilig – sie liegt seither vor dem Hafen von Rotterdam auf Reede und soll erst in vier Tagen noch mehr Uran aus Russland in Dünkirchen für die französische Brennelementefabrik abladen.

Von daher sieht alles danach aus, als wollten Framatome und Rosatom uns (und vielleicht auch der Bundesregierung) gestern schlichtweg zeigen, wie egal ihnen der Protest und auch schlechte Presse ist. Die Anlieferung zur Brennelementefabrik hätte problemlos auch einen Tag warten können…

Dagegen gibt es natürlich ein probates Mittel: Die Proteste in Lingen müssen wieder lauter und größer werden und auch die nächste Tour der „Mikhail Dudin“ oder der „Baltiyskiy 202“ entsprechend in Lingen begrüßt werden. Die Forderung an die Landesregierung in Hannover und die Bundesregierung: alle Urangeschäfte mit dem Kreml sofort unterbinden, die Brennelemente-Kooperation mit Rosatom stoppen und dann die Brennelementefabrik schließen.

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