ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
0.15 Uhr – Rheinbrücke bei Duisburg
Um 0.15 Uhr hat der Castortransport mit Polizeibegleitung die Rheinbrücke auf der A42 bei Duisburg passiert. Kurz zuvor war die Gegenfahrbahn gesperrt worden.
Laut Beobachter:innen fuhr der Transport bei der Passage der Beeckerwerther Rheinbrücke „ganz normale Geschwindigkeit“.
„Bei den aktuellen Castor-Transporten von Jülich nach Ahaus müssen die Atomtransporte marode Brücken wie die Beeckerwerther Rheinbrücke bei Duisburg (A42) zwingend in Schrittgeschwindigkeit passieren. Grund dafür sind strenge behördliche Brückenauflagen zum Schutz der ohnehin angeschlagenen Bauwerke vor den extrem schweren Lasten“, heißt es in einem Artikel der Aachener Zeitung vom 6. Juli.
„Ein Castor-Konvoi wiegt hunderte Tonnen. Um die Statik geschädigter Rheinbrücken nicht zu gefährden, gilt an diesen Engstellen ein striktes Schleichgebot.“ (facebook / Sat 1 / NRW, März 2026)
Immer mehr Fragezeichen offenbart das Sicherheitskonzept für die 152 Fahrten von Jülich nach Ahaus. Nach erheblichem Personaleinsparungen wurde der letzte Konvoi zum Beispiel nicht mehr von einem Hubschrauber begleitet.
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Stichwort: "CastorStoppen"