ES IST NOCH NICHT VORBEI

Neue CASTOR-Transporte geplant!

CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

AKTUELLES

12. Castor erreicht Ahaus

1.20 Uhr – Begleithubschrauber erreicht Ahaus – der 12. Castorbehälter aus Jülich befindet sich kurz vor seinem nächsten Interimsziel, der Zwischenlagerhalle Ahaus. Der Konvoi hat wie bei Transport 10 und 11 von der A31 die Abfahrt Legden / Ahaus genommen.

Um 1.40 Uhr passiert der Konvoi die Mahnwache Kreuzung Schorlemerstraße/Schumacherring. Gegen 1.45 Uhr ist das Zwischenlager Ahaus erreicht.

Vorgestern sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Patrick Schlüter: „Die Tatsache, dass nach mehr als vier Monaten erst elf Transporte geschafft sind und damit erst elf von 152 Behältern nach Ahaus gebracht wurden, spricht Bände: Diese Aufgabe wird die Polizei in NRW noch lange belasten!“„Trotz des reduzierten Kräfteansatzes dürfe man sich über die Größe der Herausforderung dieses Einsatzes „keine Illusionen machen“.

Anti-Atom-Initiativen in Jülich und Ahaus haben auch diesen zwölften Castortransport von 152 mit Protesten begleitet. Unsere Forderung bleibt: Sofortiger Stopp der unnötigen & gefährlichen Fahrten über 170km Autobahnen – stattdessen Neubau einer sicheren Zwischenlagerhalle in Jülich! Denn in Ahaus kann der Müll auch nicht bleiben.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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