ES IST NOCH NICHT VORBEI
Neue CASTOR-Transporte geplant!
CASTOR-Alarm? Hat sich da nicht jemand im Jahrzehnt vergriffen? Leider nicht. Seit 2020 sind Castor-Transporte gerollt bzw. geplant, bei denen Atommüll von Frankreich und Großbritannien nach Deutschland oder innerhalb Deutschlands von einem Zwischenlager in ein anderes verschoben werden soll, ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
AKTUELLES
2.15 Uhr – Behälter No. 6 von 152 erreicht Zwischenlager Ahaus
Der sechste Teil der gigantischen Atommüll-Verschiebung von 152 Behältern mit Atomabfall aus dem Zwischenlager Jülich nach Ahaus nimmt gegen 2.15 Uhr sein Ende. Nun befinden sich noch 146 Behälter beim Absender, die offenbar einzeln und jedes Mal verbunden mit einem Großeinsatz der Polizei über 170km Autobahn transportiert werden sollen.
Den Vorkonvoi bildeten in Ahaus 18 Fahrzeuge der Polizei. Hinter dem Castor-Tieflader fuhren etwa 40 weitere Fahrzeuge. Viele hundert Beamt:innen waren in Jülich, Ahaus und entlang der Strecke erneut im Einsatz – dieses Mal sogar in zwei aufeinanderfolgenden Nächten.
Der Protest gegen diese perspektivlosen und gefährlichen Transporte wird nicht leiser: Wir fordern den sofortigen Stopp dieses Mammutprojekts, da der Müll in Ahaus auch nicht bleiben kann. Das Problem „Entsorgung“ wird von einer unsicheren Halle in eine andere verschoben. Für einen Neubau einer Atommüll-Halle in Jülich ist es nicht zu spät!
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Stichwort: "CastorStoppen"
