ES IST NOCH NICHT VORBEI
Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.
Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.
AKTUELLES
2.15 Uhr – Behälter No. 6 von 152 erreicht Zwischenlager Ahaus
Der sechste Teil der gigantischen Atommüll-Verschiebung von 152 Behältern mit Atomabfall aus dem Zwischenlager Jülich nach Ahaus nimmt gegen 2.15 Uhr sein Ende. Nun befinden sich noch 146 Behälter beim Absender, die offenbar einzeln und jedes Mal verbunden mit einem Großeinsatz der Polizei über 170km Autobahn transportiert werden sollen.
Den Vorkonvoi bildeten in Ahaus 18 Fahrzeuge der Polizei. Hinter dem Castor-Tieflader fuhren etwa 40 weitere Fahrzeuge. Viele hundert Beamt:innen waren in Jülich, Ahaus und entlang der Strecke erneut im Einsatz – dieses Mal sogar in zwei aufeinanderfolgenden Nächten.
Der Protest gegen diese perspektivlosen und gefährlichen Transporte wird nicht leiser: Wir fordern den sofortigen Stopp dieses Mammutprojekts, da der Müll in Ahaus auch nicht bleiben kann. Das Problem „Entsorgung“ wird von einer unsicheren Halle in eine andere verschoben. Für einen Neubau einer Atommüll-Halle in Jülich ist es nicht zu spät!
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Stichwort: "CastorStoppen"
