ES IST NOCH NICHT VORBEI

Castor-Transporte rollen auch nach dem Atomausstieg weiter durch Deutschland von einem Zwischenlager in ein anderes - ohne dass es ein Konzept für eine langfristige Lagerung gibt und geben kann. Jeder einzelne Transport stellt ein zusätzliches Risiko durch radioaktive Verstrahlung dar.

Alle deutschen Atomkraftwerke sind abgeschaltet. Trotzdem wird in Deutschland Brennstoff für AKW produziert. Nach Gronau und Lingen rollen regelmäßig Transporte. Jeder einzelne Urantransport sorgt dafür, dass weltweit Atomkraftwerke weiter laufen können.

AKTUELLES

„Unter Hausarrest gestellt“

Anwohner:innen des Forschungszentrums Jülich, Absender der Castorbehälter, beschweren sich nach dem ersten Transport über das Vorgehen der Polizei: sie seien weder vorab informiert worden, sie hätten „unter Hauarrest“ gestanden. Zudem sei eine Straße, mit dem 100-Tonnen-Tieflader befahren worden, die nur für 3,5 Tonnen zulässig sein.

Es handelt sich ja nicht um eine „absolute Ausnahmesituation“, sondern es sollen mindestens weitere 50-60 Transporte folgen.
Die Verlagerung des Atommülls von einem Zwischenlager ins andere ist absurd und gefährlich genug. Doch Polizei und Behörden sollten sich dabei wenigstens an geltendes Recht & Gesetze halten.

Anmelder:innen und Teilnehmer:innen der Mahnwachen in Ahaus und Jülich berichten von erheblichen Einschränkungen, die Demonstrationsfreiheit wahrzunehmen. Die Polizei hat Zugangswege zu den angemeldeten Aktionen versperrt und Kommunikation erschwert.

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Stichwort: "CastorStoppen"

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